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Verhalten von geschmiedetem Stahl in Wein
11.08.2010, 14:09
Beitrag: #1
Question Verhalten von geschmiedetem Stahl in Wein
Moin ...
Weis einer von euch „Eisenverdreschern“ (auch Schmiede genannt) wie sich geschmiedeter Stahl in Wein verhält ?
Es geht um die Frage ob man Schwertklingen und Lanzenspitzen gegebenenfalls in Weinfässer schmuggeln könnte ohne das sie anfangen zu korrodieren

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11.08.2010, 20:05
Beitrag: #2
RE: Verhalten von geschmiedetem Stahl in Wein
Hi Hergils,
als alter Metaller würde ich sagen, dass es nicht unmöglich ist. Es kommt auf die Zusammensetzung, Veredelung und Nachträgliche Behandlung des Stahls an. Denn es gibt auch Stahl der nicht rostet, aber der eignet sich meiner Meinung nach nicht zum Schmieden. Auch kann geschmiedeter Stahl durch einölen vor korrision geschützt werden. Es ist aber von vielen Faktoren abhängig. Also wie hochwertig ist der verwendete Stahl und wie lange wurde dieser in den Fässern gelagert.

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12.08.2010, 04:11
Beitrag: #3
RE: Verhalten von geschmiedetem Stahl in Wein
Moin ..
Es geht um Stähle aus dem 8.,9. bzw. 10 Jahrhundert, also zur Wikingerzeit ..
Mein Problem ist:
es sind sehr viele Schwerter und Lanzenspitzen in Skandinavien gefunden worden, die Fränkischen Ursprungs sind.
Nun gab es schon sehr früh ein Ausfuhrverbot für eben diese Waffen, sogar bei Todesstrafe.
Der Autor Heiko Steuer in „Der Handel der Wikingerzeit zwischen Nord- und Westeuropa aufgrund archäologischer Zeugnisse „regt den Schmuggel in Weinfässern an. Was Sinn macht, aber, und nun kommt der „alte Schmuggler“ in mir durch, jeder „Kontrolleur“ wird mal an so ein Weinfass klopfen und siehe da .. ich bin entdeckt, wenn kein Wein drin ist .. so und nun kommt ihr

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12.08.2010, 19:31
Beitrag: #4
RE: Verhalten von geschmiedetem Stahl in Wein
Da die Wikinger schon Damaststahl herstellen konnten ist es nicht abwägig, dass sie diesen über das Zufügen von Legierungen auch rostfreien Stahl herstellen konnten. siehe hier
Ich bin mir aber nicht sicher, inwieweit verschiedene Liegierungen zu der Zeit vorhanden waren und wie sich diese auf die Haltbarkeit der Waffen ausgewirkt hätten. Allerdings bestände auch die Möglichkeit die Klingen einzufetten oder einzuölen, um sie vor korrosion zu schützen. Es wäre aber mal interessant einen Versuch zu machen.
Vielleicht hat aber noch jemand Infos zu der Stahlqualität aus der damaligen Zeit.

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23.08.2010, 16:14
Beitrag: #5
RE: Verhalten von geschmiedetem Stahl in Wein
Als Teil-Antwort empfehle ich "PETRA WESTPHALEN , Die Eisenfunde von Haithabu" ... den Rest muss ich noch etwas recherchieren

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